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Archiv der Kategorie ‘Leadership‘


9. April 2008

Die 7 Erfolgserkenntnisse für neue CEOs

Gerade sitze ich im Zug von München nach Braunschweig und höre eine CD von Michael E. Porter et al, welche der aktuellen Ausgabe des Harvard Business Managers beigelegt ist. Die Autoren berichten eigene Erfahrungen aus ihrem Seminar „New CEO Workshop“ an der Harvard Business School. Aus diesem Seminar für Top Führungskräfte generieren sie sieben zentrale und teilweise zunächst paradox klingende Erfolgserkenntnisse für CEOs, die ich Ihnen nicht vorenthalten möchte:

1) Sie können ein Unternehmen nicht alleine leiten
Viele neue CEOs wollen zu viel mitmischen und werden dann von der Menge der neuen Aufgaben überwältigt. Interviews mit Journalisten, Besprechungen mit Politikern, der Board, Analysten und weitere Stakeholder müssen betreut werden. Das alles ist neu und kostet extrem viel Zeit in der Vorbereitung.
Wenn CEOs aus dem eigenen Unternehmen aufgestiegen sind, fällt es ihnen schwer, sich genügend aus den operativen Details herauszuhalten. Kommen sie von außen, haben sie Probleme die Unternehmensprozesse zu durchblicken.

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10. März 2008

Arbeiten Sie in oder an Ihrem Business?

Gerade lese ich einen guten Artikel in der Businessweek, der einmal mehr die Wichtigkeit von strategischem Handeln deutlich macht. Dabei fokussiert der Autor CEOs von Unternehmen, die sich in einer Wachstumsperiode aus der Start-Up-Phase heraus befinden (sog. Level 2 Companies).

Hier eine kurze Zusammenfassung der Kernaussagen (ich habe die meisten Aussagen bewusst im Englischen belassen):
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5. März 2008

Bessere Unternehmenskultur durch mehr Wertschätzung

Dass eine gute Unternehmenskultur wichtig ist, darüber sind sich Mitarbeiter, Manager und Geschäftsführer wohl meist einig.

Frage ich Führungskräfte, was eine gute Unternehmenskultur ausmache, kommen häufig folgende drei Antworten:
- eine gute Streitkultur, in der man sich sagen kann was nicht gut läuft
- eine Leistungskultur, in der Mitarbeiter mehr machen, als von ihnen erwartet wird
- eine Kultur der Verlässlichkeit, in der Mitarbeiter an sie delegierte Aufgaben verlässlich bearbeiten

Viele Mitarbeiter beantworten die Frage, was gute Unternehmenskultur bedeute, gerne wie folgt:
- eine Führungskultur die durch Wertschätzung geprägt ist
- gute Kooperation mit den Kollegen
- gutes Klima, in dem es Spaß macht zu arbeiten

So haben beim Thema Unternehmenskultur beide Seiten klare Erwartungen aneinander.
Dabei ist ein zentraler – und dazu von den Mitarbeitern gewünschter – Verbesserungshebel die Wertschätzung durch den Vorgesetzten.

Wie kann Wertschätzung einen Beitrag zu guter Unternehmenskultur leisten?
- Wertschätzung ist die Basis dafür, sich auch offen sagen zu können, was nicht so gut läuft. Wenn der Mitarbeiter sich prinzipiell vom Chef respektiert fühlt, fällt es ihm wesentlich leichter, konstruktive Hinweise auch konstruktiv aufzunehmen.
- Wertschätzung ist die langfristige Basis für mehr Leistung, Zuverlässigkeit und Innovation, da über Wertschätzung wirksames verhaltensstärkendes Feedback transportiert wird.
- Wertschätzendes Vorgesetztenverhalten wirkt als Rollenmodell und wird dadurch auch das Verhalten der Mitarbeiter und das Arbeitsklima untereinander positiv beeinflussen.

Wie genau sollte Wertschätzung gestaltet sein?
Wertschätzung kann verbal und monetär oder durch andere Maßnahmen (Beförderung, Dienstwagen, Bürogröße etc.) erfolgen. Vom Aufwand-Nutzen-Verhältnis betrachtet, wird jedoch nichts so effizient sein, wie ein gut gegebenes verbales Feedback.
Dabei gibt es wenige aber wichtige Aspekte, die die Wirkung dieser Wertschätzung deutlich beeinflussen:

1) Seien Sie konkret: Beschreiben Sie genau die Situation und das genaue Verhalten, das Sie beim Mitarbeiter gut fanden (und wovon Sie sich mehr wünschen). So kann der Mitarbeiter genau nachvollziehen, was Sie gut finden und genau dieses Verhalten verstärken.
2) Sagen Sie, welches Ergebnis dieses Verhalten aus Ihrer Sicht gebracht hat. So unterstreichen Sie die Bedeutung der Handlung für das Ergebnis.

Machen Sie sich weniger wichtig: Nicht weil es Ihnen gefallen hat, war es gut, sondern weil es das jeweilige Ergebnis gebracht hat! (Das Gleiche gilt auch für kritisches Feedback.)
Und: Wertschätzung sollte nicht immer ein “big deal” sein: Geben Sie Ihre Rückmeldung doch einfach mal unkompliziert und zeitnah an der Kaffeemaschine. Unternehmenskultur will ständig gepflegt werden – nicht nur in aufwändigen, jährlichen Mitarbeitergesprächen.

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