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	<title>Leadershipwissen.de &#187; Konfliktmanagement</title>
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	<description>Unternehmensentwicklung, Führungskräfteentwicklung, Führungskräftecoaching</description>
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		<title>Professionelles Konfliktmanagement mit dem Thomas Kilman Conflict Inventory</title>
		<link>http://blog.simonconsult.de/konfliktmanagement/thomas_kilman_conflict_inventory_konfliktmanagement_tool/2008/04/27/</link>
		<comments>http://blog.simonconsult.de/konfliktmanagement/thomas_kilman_conflict_inventory_konfliktmanagement_tool/2008/04/27/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 27 Apr 2008 16:13:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim Simon</dc:creator>
				<category><![CDATA[Change Management]]></category>
		<category><![CDATA[Führungskräfteentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Konfliktmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Thomas Kilman]]></category>
		<category><![CDATA[TKI]]></category>

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		<description><![CDATA[
			
				
			
		
Das Thomas Kilman Conflict Inventory (TKI®) ist ein international renommiertes Instrument zur Analyse von Konflikttypen und zur Unterst&#252;tzung von professionellem Konfliktmanagement.
Wo ist der Nutzen des TKI®?
Respektierte CEOs wie Jack Welch, Bill Gates oder Andy Grove haben der konstruktiven Konfliktl&#246;sung, dem Konfliktmanagement, in ihren Organisationen eine strategische Priorit&#228;t zugewiesen. Denn – Konflikte sind produktivit&#228;ts-mindernd, sie l&#228;hmen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class="tweetmeme_button" style="float: right; margin-left: 10px;">
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			</a>
		</div>
<p>Das Thomas Kilman Conflict Inventory (TKI®) ist ein international renommiertes Instrument zur Analyse von Konflikttypen und zur Unterst&#252;tzung von professionellem Konfliktmanagement.</p>
<p><strong>Wo ist der Nutzen des TKI®?</strong><br />
Respektierte CEOs wie Jack Welch, Bill Gates oder Andy Grove haben der konstruktiven Konfliktl&#246;sung, dem Konfliktmanagement, in ihren Organisationen eine strategische Priorit&#228;t zugewiesen. Denn – Konflikte sind produktivit&#228;ts-mindernd, sie l&#228;hmen oder verlangsamen Entscheidungen und f&#252;hren dazu, dass gute Leute schneller das Unternehmen verlassen.<br />
Unternehmen m&#252;ssen also lernen, konstruktiv und effektiv mit Konflikten, die ja nun mal zum Leben dazugeh&#246;ren, umzugehen. Und dabei kann das TKI® eine extrem hilfreiche Rolle spielen, da es als Diagnoseinstrument einen validen Startpunkt f&#252;r professionelles Konfliktmanagement bietet.</p>
<p><img src="http://blog.simonconsult.de/wp-content/uploads/2008/04/istock-000004680964xsmall.jpg" alt="iStock_000004680964XSmall.jpg" border="0" width="425" height="282" /></p>
<p>F&#252;llt z.B. ein Team das TKI aus (praktisches Online-Verfahren) wird sofort deutlich, wie das Team insgesamt, und wie jedes Teammitglied selbst, bevorzugt zu L&#246;sungen kommt und Konflikte austr&#228;gt. Bei akuten Konflikten ergeben sich aus diesen Informationen zentrale Hinweise, die zu einer schnellen und langfristigen L&#246;sung des Problems beitragen. <br />
Somit ist das TKI ein ideales Instrument um akute Konflikte zu bearbeiten. Dar&#252;ber hinaus hat das Thomas Kilman Conflict Inventory aber auch einen hohen Nutzen in der strategischen Organisationsentwicklung – n&#228;mlich zu Entwicklung einer konstruktiven Unternehmensweiten Konfliktkultur.</p>
<p><strong>Wie kann die Konfliktkultur von Mitarbeitern und Unternehmen entwickelt werden?</strong><br />
Die Autoren des Thomas Kilman Conflict Invetories,Thomas und Kilman, schlagen hierzu f&#252;nf konkrete Schritte vor:</p>
<p>1) Definieren: Was ist ein Konflikt?<br />
2) Grundlage schaffen: Die Konflikt-Bearbeitungsstile kennen lernen<br />
3) Analysieren: Konflikt – Stile messen<br />
4) Trainieren: Konflikt-Management-Skills entwickeln<br />
5) Involvieren: Das Top-Management einbinden</p>
<p><strong>Definieren: Was ist ein Konflikt?</strong><br />
Hier wird die folgende grundlegende Definition f&#252;r den Umgang mit Konflikten gelegt: Konflikt ist nicht gleich Kampf. Vielmehr sollten Mitarbeiter verstehen, einen Konflikt als Zustand zu definieren, in dem die Bedenken verschiedener Partner zun&#228;chst nicht kompatibel erscheinen.</p>
<p><strong>Grundlage schaffen: Die Konfliktbearbeitungsstile kennen lernen:</strong><br />
Hier kommt die Grundlagentheorie des TKI® ins Spiel. Je nach individueller Verhaltens-Auspr&#228;gung auf den x/y-Achsen „Assertiveness (Hartn&#228;ckigkeit)“ und „Cooporativeness (Kooperationswille)“ bevorzugen Individuen verschiedene Stile:</p>
<p><img src="http://blog.simonconsult.de/wp-content/uploads/2008/04/tki-conflict-styles.png" alt="TKI-Conflict-Styles.png" border="0" width="601" height="558" /></p>
<p>_Avoiding (Konfliktvermeidung – auf Tauchstation gehen)<br />
_Accomodating (Nachgebend – sich selbst zur&#252;ck nehmen)<br />
_Compromising (Kompromiss-suchend – sich in der Mitte treffen)<br />
_Competing (Wettkampf – den eigenen Willen durchsetzen)<br />
_Collaborating (Kollaborieren – gemeinsam einen besten Weg finden)</p>
<p>Basierend auf dieser einfachen Grundlage f&#228;llt es Menschen leichter, zu verstehen, welche Wahlm&#246;glichkeiten sie haben, um mit Konflikten umzugehen.</p>
<p><strong>Analyse: Konflikt – Stile messen</strong><br />
Um wirklich effektiv an die Arbeit gehen zu k&#246;nnen, sollten Organisationen und Individuen gut verstehen, welche ihre bevorzugten Konfliktl&#246;sungsstile sind.<br />
Damit geht einher zu verstehen, dass es nicht unbedingt den idealen Stil gibt: Vielmehr ist jeder der 5 Stile situationsabh&#228;ngig sinnvoll. </p>
<p>Das Messen dieser Konfliktstile in einem Team oder einer Organisation kann &#246;konomisch und professionell &#252;ber das aussagekr&#228;ftige Thomas Kilman Conflict Inventory® geschehen. So erhalten Organisationen, Teams und Mitarbeiter ein Feedback zu ihren Konflikt-Stil-Pr&#228;ferenzen und somit einen guten Startpunkt f&#252;r die eigene Weiterentwicklung.</p>
<p><strong>Training: Konflikt-Management Skills entwickeln</strong><br />
Haben Menschen einmal verstanden, welche ihre bevorzugten Konfliktstile sind, kann mit einem dreistufigen Trainingskonzept begonnen werden:</p>
<p><em>Stufe 1) : Den richtigen Konflikt-Stil w&#228;hlen</em><br />
Anhand konkreter F&#228;lle aus der Praxis reflektieren die Teilnehmer, welcher Konfliktstil der jeweils ad&#228;quate zum Umgang mit der jeweiligen Situation ist. Es wird deutlich, dass sich in vielen komplexen Entscheidungssituationen der kollaborative Stil langfristig auszahlt, auch wenn es zun&#228;chst l&#228;nger dauert, sich auf eine L&#246;sung zu einigen.<br />
Genauso lernen die Teilnehmer, dass es auch Situationen gibt, in denen einer der anderen Konfliktstile ideal ist. So kann es  z.B. wichtig sein, Mitarbeiter eigene Erfahrungen sammeln zu lassen und deshalb den Accomodating-Style zu w&#228;hlen</p>
<p><em>Stufe 2): Den Stil effektiv anwenden</em><br />
Die Teilnehmer lernen in einem weiteren Schritt konkrete Techniken, die ihnen erm&#246;glichen, den jeweils gew&#228;hlten der 5 Stile effektiver einzusetzen. So wird z.B. im Rahmen der Kollaboration das Harvard-Konzept vermittelt. <br />
Auch lernen die Teilnehmer, wie sie sich verhalten, wenn ihr Gegen&#252;ber und sie selbst zwei verschiedene Stile verwenden (er z.B. den kompetitiven Stil verwendet, sie selbst aber einen kollaborativen Stil bevorzugen).</p>
<p><em>Stufe 3) Mit den kritischen Aspekten jedes Konfliktstils geschickt umgehen</em><br />
Jeder der 5 Konfliktbearbeitungsstile hat seine Schw&#228;chen: So kann Kollaboration sehr langwierig sein oder der kompetitive Stil bei falscher Anwendung wichtige Gesch&#228;ftsbeziehungen zerst&#246;ren – und dennoch manchmal notwendig sein. </p>
<p><strong>Involvieren: Das Top-Management einbinden</strong><br />
Um eine wirklich konstruktive Konfliktkultur in einer Organisation zu entwickeln, ist es unabdingbar, dass von den Topmanagern ein gutes Konfliktverhalten vorgelebt wird.<br />
Jedes Unternehmen hat einen insgesamt pr&#228;ferierten Konfliktstil. So sind manche Unternehmen, die nach au&#223;en an hochgradig kompetitiven M&#228;rkten aktiv sind, h&#228;ufig auch in ihrer Konfliktkultur nach innen hochgradig kompetitiv. Das f&#252;hrt langfristig zu schlechten L&#246;sungen und einer Schw&#228;chung der Wettbewerbsposition. </p>
<p>Untersuchungen zeigen zudem, dass erfolgreiche Unternehmen nach innen signifikant h&#228;ufig einen von Kollaboration gepr&#228;gten Konfliktstil leben. Dabei schaffen diese Unternehmen es, laut einer Studie der Stanfort Professorin <a href = "http://www.stanford.edu/dept/MSandE/people/faculty/eisenhardt/index.html" >Kathleen Eisenhardt</a>, ihre Konflikte so gut wie nie pers&#246;nlich, sondern stets an der Sache orientiert auszutragen.</p>
<p>CEOs wie Jack Welsh haben diese Erkenntnis umgesetzt indem Sie z.B. daf&#252;r gesorgt haben, dass vor wichtigen Entscheidungen alle kontr&#228;ren Meinungen auf den Tisch kommen um dann via Kollaboration die beste L&#246;sung zu finden. Dieses Verhalten zeugt von wahrer Gr&#246;&#223;e, da viele CEOs nicht mehr in der Lage sind, wirklich kontr&#228;re Meinungen zuzulassen und ernsthaft zu diskutieren. </p>
<p>Eine Untersuchung von <a href = "http://www.whysmartexecutivesfail.com/" >Sydney Finkelstein</a> zeigte n&#228;mlich, dass viele Unternehmen, die in einen Strudel von Fehlentscheidungen gerieten, von ehemals recht erfolgreichen CEOs gef&#252;hrt wurden. Aber genau dieser Erfolg der Vergangenheit hatte sie blind f&#252;r andere Ansichten und Meinungen gemacht – die Organisation und sie selbst hatten sich als unfehlbar stilisiert und einen einseitigen kompetitiven Konfliktstil kultiviert. Der Chef hatte immer Recht. Fatal.</p>
<p><strong>Probieren Sie jetzt das TKI® selber aus!</strong><br />
Sie habe eine Konfliktsituation die Sie kl&#228;ren m&#246;chten? Sie wollen die Konfliktkultur in Ihrer Organisation verbessern? Sie sind einfach nur neugierig?<br />
Probieren Sie das TKI® doch einfach einmal aus! Schicken Sie uns eine <a href = "http://www.simonconsult.de/kontakt/" >Nachricht</a> und lernen Sie das renommierte Thomas Kilman Conflict Inventory® selber kennen!<br />
<em>Hinweis:</em> Bisher ist das TKI nur auf englisch verf&#252;gbar. Die benutzten Vokabeln sind jedoch nicht schwierig. Daher k&#246;nnen auch Nicht-Native-Speaker problemlos das Instrument nutzen.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Konfliktkl&#228;rungsworkshop nach schlechtem Ergebnis bei Mitarbeiterbefragung</title>
		<link>http://blog.simonconsult.de/konfliktmanagement/konfliktklarungsworkshop-nach-schlechtem-ergebnis-bei-mitarbeiterbefragung/2007/03/10/</link>
		<comments>http://blog.simonconsult.de/konfliktmanagement/konfliktklarungsworkshop-nach-schlechtem-ergebnis-bei-mitarbeiterbefragung/2007/03/10/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 09 Mar 2007 22:42:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim Simon</dc:creator>
				<category><![CDATA[Führungskräfteentwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[Konfliktmanagement]]></category>
		<category><![CDATA[Teamentwicklung]]></category>

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		<description><![CDATA[
			
				
			
		
Eins meiner Projekte in der letzten Zeit war die Moderation eines Konfliktkl&#228;rungsworkshops.
Ausl&#246;ser f&#252;r diesen Workshop waren kritische Ergebnisse zum F&#252;hrungsverhalten der F&#252;hrungskraft bei der zuletzt durchgef&#252;hrten unternehmensweiten Mitarbeiterbefragung.
Wie genau sind wir dort vorgegangen &#8211; was sind kritische Punkte und Erfolgsfaktoren f&#252;r ein gutes Gelingen eines solch heiklen Team-Workshops?
Hintergr&#252;nde:
Das Team besteht aus 6 Mitarbeitern. Vor ca. [...]]]></description>
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			</a>
		</div>
<p>Eins meiner Projekte in der letzten Zeit war die Moderation eines Konfliktkl&#228;rungsworkshops.<br />
Ausl&#246;ser f&#252;r diesen Workshop waren kritische Ergebnisse zum F&#252;hrungsverhalten der F&#252;hrungskraft bei der zuletzt durchgef&#252;hrten unternehmensweiten Mitarbeiterbefragung.<br />
Wie genau sind wir dort vorgegangen &#8211; was sind kritische Punkte und Erfolgsfaktoren f&#252;r ein gutes Gelingen eines solch heiklen Team-Workshops?</p>
<p><strong>Hintergr&#252;nde:</strong><br />
Das Team besteht aus 6 Mitarbeitern. Vor ca. zwei Jahren hat ein F&#252;hrungswechsel statt gefunden. Die Mitarbeiterbefragung lag zum Zeitpunkt des Kl&#228;rungsworkshops ca. 6 Monate zur&#252;ck. Die Sto&#223;richtung der Kritik ging eindeutig in Richtung Softskills. Rein fachlich wurde die F&#252;hrungskraft sehr gut beurteilt und auch die Teamleistung insgesamt war im gr&#252;nen Bereich.</p>
<p><strong>Vorgehensweise</strong><br />
Meine Vorgehensweise bestand und besteht aus f&#252;nf Hauptschritten.<br />
1) Interview mit der F&#252;hrungskraft<br />
2) gemeinsames Treffen mit F&#252;hrungskraft, Team und Vorvorgesetzem<br />
3) Einzelinterviews mit den Teammitgliedern<br />
4) Durchf&#252;hrung des Workshops und Vereinbarung konkreter Verhaltensziele<br />
5) Review Workshop im Abstand von 6 Monaten</p>
<p>Das Interview mit der F&#252;hrungskraft diente der ersten Problemananlyse, der Kl&#228;rung von Erwartungen und dem gegenseitigen Kennenlernen. Falls die Chemie nicht gepasst h&#228;tte,  w&#228;re hier auch die M&#246;glichkeit gewesen, die Zusammenarbeit zu beenden.<br />
Das Treffen mit allen Beteiligten diente ebenfalls dem gegenseitgen Kennenlernen, der Kl&#228;rung von Erwartungen und der Situationsanalyse. In den direkt anschlie&#223;enden Einzelinterviews konnten die Mitarbeiter mir weitere wichtige Informationen mitteilen, Vertrauen entstand und mein Bild von der Situation wurde runder.</p>
<p>Durch Analyse der in Schritt eins bis drei gewonnenen Ergebnisse entwickelte ich meine Hypothesen, die Basis f&#252;r das Workshopdesign wurden.</p>
<p><strong>Workshopdesign</strong><br />
Der Workshop basierte auf der Trennung in drei Phasen:<br />
Analysephase, Hypothesenphase, Commitmentphase.</p>
<p><strong>Analysephase</strong><br />
In der Analysephase haben wir zun&#228;chst eine Timeline erstellt um die Historie des Konflikts zu ergr&#252;nden.<br />
Harte relevante Fakten, deren Auswirkungen und die damit verkn&#252;pften Emotionen wurden Schritt f&#252;r Schritt chronologisch auf Moderationskarten geschrieben und wie auf einem Zeitstrahl auf die Moderationswand gepinnt. So konnte das Team Ursachen und Folgen in ihrem Zeit- und Wirkungszusammenhang besser verstehen, erste Aha-Erlebnisse stellten sich ein.</p>
<p>Im zweiten Schritt hat das Team und die F&#252;hrungskraft eine Kl&#228;rung der gegenseitigen Erwartungen durchgef&#252;hrt. Mit dem Arbeitsauftrag:<br />
- &#8220;Was ist unsere Erwartung an unseren Chef/ bzw. meine Erwartung an meine Mitarbeiter&#8221; und: &#8220;Was bin ich bereit zu geben, damit sich das was ich Erwarte auch erf&#252;llt?&#8221; &#8211; beschrieben die Teilnehmer mehrere Flipcharts.</p>
<p>Diese Flipcharts und die Timeline waren dann die Grundlage f&#252;r einen sehr konstruktiven Dialog aller Beteiligten. Wir gingen hierzu die Punkte auf den Flipcharts Punkt f&#252;r Punkt durch. Es entstand viel Klarheit und Verst&#228;ndnis, die divergierenden Punkte konnten deutlich identifiziert werden.<br />
Ich intervenierte Behutsam durch stellenweise Paraphrasierungen von Aussagen, sowie durch gezielte Unterbrechung und R&#252;ckf&#252;hrung des Dialogs bei &#8220;Weitschweifigkeit&#8221;. Durch das Stellen einzelner systemischer Fragen gelang es die Kl&#228;rung weiter zu unterst&#252;tzen.<br />
Dieser Dialog dauerte &#252;ber zwei Stunden und wurde von allen Beteiligten als sehr wertvoll beschrieben.</p>
<p><strong>Hypothesenphase</strong><br />
Im der n&#228;chsten Workshopphase ging es darum, gemeinsam Hypothesen zu formulieren um die Kernproblematik weiter zu pr&#228;zisieren und so die Komplexit&#228;t wieder etwas zu reduzieren und handhabbar zu machen.<br />
Das Team einigte sich &#252;ber die Leitfrage: &#8220;Was sind unsere drei Kernprobleme?&#8221;, auf drei Handlungsfelder.</p>
<p><strong>Commitmentphase</strong><br />
Darauf basierend hat das Team gemeinsam Verhaltens&#228;nderungen beschlossen um die identifizierten Handlungsfelder  zu bearbeiten. Dabei ging es ganz bewusst nicht um &#8220;Rocket Science&#8221;, sondern um realistische, umsetzbare und &#252;berpr&#252;fbare Verhaltensziele. Wichtig ist dabei, dass diese Verhaltensziele teilweise nur f&#252;r den Vorgesetzten, teilweise nur f&#252;r die Mitarbeiter und aber &#252;berwiegend f&#252;r beide Seiten gesetzt wurden.<br />
Somit wurden einseitige Schuldzuschreibungen vermieden und eine gemeinsame Verantwortlichkeit f&#252;r ein besseres F&#252;hrungsergebnis geschaffen.</p>
<p>Der f&#252;nfte Schritt ist nun die Umsetzung und das Review in einigen Monaten. Hier wird das Team &#252;berpr&#252;fen, was sich wie ver&#228;ndert hat und ggf. nachjustieren.</p>
<p><strong>Fazit:</strong><br />
Bei schlechtem Abschneiden einer F&#252;hrungskraft ist ein Kl&#228;rungsworkshop mit den Mitarbeitern der wichtige Schritt in die richtige Richtung. Eine Kl&#228;rung und Verbesserung wird erm&#246;glicht und die Reflexionsf&#228;higkeit von F&#252;hrungskraft und Mitarbeitern wird gef&#246;rdert. Ausserdem wird das organisationale Lernen und die &#220;bernahme von Verantwortung, auch f&#252;r sog. &#8220;weiche Ziele&#8221; unterst&#252;tzt.</p>
<p>Konflikte sind Chancen. Damit so eine Chance richtig genutzt wird und es nicht zu einer weiteren Eskalation kommt, sind nach meiner Erfahrung die folgenden sechs Punkte relevante Erfolgsfaktoren:</p>
<p><strong>Die sechs Erfolgsfaktoren f&#252;r interne Konfliktkl&#228;rungs-Workshops</strong><br />
1) Intensive Vorbereitung durch den Moderator (Gruppen und Einzelinterviews, ggf. Analyse der Befragungsergebnisse aus Mitarbeiterbefragung)<br />
2) Ein Workshopdesign in dem eigenes Verhalten im Kontext von Zeit, Ursachen und Wirkungen reflektiert werden kann<br />
3) Keine einseitigen Schuldzuschreibungen (&#8220;hei&#223;er Stuhl&#8221;) erm&#246;glichen und immer die Verantwortlichkeit beider Seiten (F&#252;hrungskraft und Mitarbeiter) f&#252;r eine positive Ver&#228;nderung betonen<br />
4) In der Startphase des Workshops ein hohes Ma&#223; an Verschriftlichung nutzen (Moderationskarten, Flipcharts) um so den Dialog zu strukturieren, tiefer in die (Selbst-)Reflektion zu kommmen und emotionale &#220;bergriffe zu vermeiden<br />
5) gen&#252;gend Zeit zum Dialog, dem miteinander Denken, geben und einplanen<br />
6) Das Team gemeinsam L&#246;sungen suchen und vereinbaren lassen und dabei darauf achten, dass alle Beteiligten etwas daf&#252;r tun, dass es besser wird (nicht nur die F&#252;hrungskraft!)</p>
<p>Also: Keine Angst vor der Konfliktbearbeitung, Konfliktbearbeitung ist Arbeit, gute Arbeit f&#252;hrt zum Erfolg.</p>
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		<title>Konflikt-Management</title>
		<link>http://blog.simonconsult.de/konfliktmanagement/konflikt-management/2007/01/18/</link>
		<comments>http://blog.simonconsult.de/konfliktmanagement/konflikt-management/2007/01/18/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 18 Jan 2007 17:07:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Joachim Simon</dc:creator>
				<category><![CDATA[Konfliktmanagement]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://blog.simonconsult.de/?p=7</guid>
		<description><![CDATA[
			
				
			
		
In den Konflikt- Management- Trainings von simonconsult lernen Mitarbeiter mit Konflikten konstruktiv umzugehen.
Konflikte sind wichtig &#8211; denn wie es Herr Schulz von Thun mal so sch&#246;n sagte: wo es nur friedlich und h&#246;flich zugeht, da ist es friedh&#246;flich&#8230;
Das dachten sich wohl auch die beiden Damen im folgenden Video ;)

	      The [...]]]></description>
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<p>In den Konflikt- Management- Trainings von <a href="http://www.simonconsult.de">simonconsult</a> lernen Mitarbeiter mit Konflikten konstruktiv umzugehen.<br />
Konflikte sind wichtig &#8211; denn wie es Herr <a href="http://www.schulz-von-thun.de/">Schulz von Thun</a> mal so sch&#246;n sagte: wo es nur friedlich und h&#246;flich zugeht, da ist es friedh&#246;flich&#8230;</p>
<p>Das dachten sich wohl auch die beiden Damen im folgenden Video ;)</p>
<p><embed src="http://www.metacafe.com/fplayer/21070/women_at_their_best.swf" width="400" height="345" wmode="transparent"  pluginspage="http://www.macromedia.com/go/getflashplayer" type="application/x-shockwave-flash"></embed><br/><font size="1"><br />
	      <a href="http://www.metacafe.com/watch/21070/women_at_their_best/">The Hole &#8211; video powered by Metacafe</a></font></p>
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